FLATTERNDE HINWEISE

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Der Kinderschutzbund Mettmann hat ein flatterndes Zeichen an den Weg durch die Stadt gepflanzt. Dank der Zustimmung der Ev. Kirchengemeinde konnten Mitarbeitende und Kinder aus der Hausaufgabenbetreuung 973 blaue Hinweise entlang der Freiheitstraße den Passanten an den Weg pflanzen.

973 Kinder und Jugendliche in Mettmann leben in Familien, die auf Unterstützung angewiesen sind, also zu den Menschen gehören, die von Armut bedroht sind. Und wie die PISA-Studie 2026 neben den bedenklichen Leistungsergebnissen zeigt, ist die wirtschaftlich schwierige Lage einer Familie mit großer Wahrscheinlichkeit Ursache der Bildungsbenachteiligung ihrer Kinder.

Der Umstand lässt sich in keinem Fall mit einfachen Mitteln lösen, weder in der ganzen Republik noch in dem überschaubar beschaulichen Mettmann. Für den Kinderschutzbund ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass Armut und Bildungsnot eben auch bei uns ein Phänomen ist – vielleicht für manche wider den Augenschein und die eigene Erwartung.

Seit vielen Jahren ist die Zahl der mahnenden Fähnchen bei rd. 1000 festgefroren. Jede öffentliche Maßnahme, jedes private Engagement, jede Initiative, die dem entgegen wirkt, ist das Geld wert, das sie kostet und ein Beitrag zukunftsorientierter Gerechtigkeit.